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Ein Wortspaß

Ein Wortspaß

Freies Assoziieren im Schnellschachmodus. Eine Disziplin, die Marcus Boeck aus dem Effeff beherrscht: Ich: „Gib mir mal die Glaskaraffe“. Marcus: „Glasgiraffe?“ Ich: „Nein, Gier-Affe!“ Marcus: „Ein Affe, der nach Gläsern giert?“ Es ist wie Tennis. Nein, eher wie Tischtennis. Schnelle Ballwechsel. Nur das eben keine Zelluloid-Kugel über einer Platte hin- und herspringt, sondern Wörter durch den Raum fliegen. Ich muss aufpassen, denn dieses „Spiel“ ist für mich verloren, sobald eine geringste Verzögerung bei meiner Antwort zu erkennen ist. Marcus Boeck, mein Platznachbar bei den kommunikatören, spielt dieses Spiel ganz hervorragend.
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Es ist eine Alberei. Natürlich. Aber eine, die in unserem Job durchaus nützlich ist. Gerade wenn es darum geht, kreativ zu sein. Etwa beim Finden von Überschriften für Produkte und Kampagnen. Dieser Teil der Arbeit ist Marcus` liebste Beschäftigung. „Ich mag es, wenn sich eine clevere Idee mit Witz und Tiefgang verbindet“, sagt er. Aber was macht zum Beispiel einen guten Slogan aus? Und warum bleiben manche Werbesprüche im Gedächtnis kleben wie Kaugummi in den Haaren? Ja warum? Das hat sich der 34-Jährige bereits während seines Germanistik-Studiums gefragt.

Parallel zu den Lehrveranstaltungen an der Philipps-Universität Marburg eignete er sich ein fundiertes Wissen zu den Themen Werbung und Marketing an. Nach der Teilnahme an einem Seminar zum Thema „Karrierechancen“ habe es dann endgültig „Klick“ gemacht, erinnert sich Marcus. „Ich habe begriffen, dass meine Stärke darin liegt, dass ich mich schnell in Dinge einarbeiten kann.“

Diese Fähigkeit kommt Marcus bei den kommunikatören sehr zugute. Denn in seiner Funktion als Konzeptioner muss er sich immer wieder in neuen Themenfeldern zurechtfinden. Mal geht es um medizinische Themen, mal um Projekte aus der Pharmabranche. Dann geht es um Marketing-Strategien oder Social-Media-Konzepte und deren inhaltliche Umsetzung. Weiterhin kümmert sich Marcus bei den kommunikatören um Brand Development und Branding Concepts. Stets findet er das passende Gesamt-Konzept für unsere Kunden.

„Ich freue mich jeden Morgen hierher zu kommen“, sagt Marcus. „Der Umgang der Kollegen untereinander ist super“. Besonders angetan ist der Hobby-Kampfsportler davon, dass „du hier in jeden Bereich des Unternehmens einen Einblick erhältst“. Im Team entstehen andauernd Ideen und Marcus wirft sich zur allzu gerne ins Getümmel. Nah dran zu sein und zum Beispiel den Grafikern und Illustratoren über die Schulter zu schauen, bietet ihm die Möglichkeit, seiner Vorliebe für die schönen Künste nachzugehen.

Das Nordlicht aus Mecklenburg-Vorpommern ist längst in der Universitätsstadt heimisch geworden. Hier lebt er mit seiner Freundin und Hund Pepper. Nach der Tätigkeit im Verlagswesen und einer beruflichen Zwischenstation in Frankfurt, war für ihn klar: „Ich will in Marburg bleiben. Und wenn es geht, bei einer Kreativagentur“. Das ist ihm gelungen. Mit cleveren Ideen, die Witz mit Tiefgang verbinden.

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