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Der Keller, eine Idee und 17 Meilensteine

Der Keller, eine Idee und 17 Meilensteine

Angefangen hat alles in einem kleinen Keller. In den ersten Tagen der „kommunikatöre“ gab es nur ein Faxgerät, ein paar Gartenmöbel und ganz viel Optimismus. Nun geht die Erfolgsgeschichte der Marburger Kommunikationsagentur bereits ins achtzehnte Jahr. Zeit für ein Rückblick. Die Geschäftsführer Sabine Frieg und Tobias Hummel sprechen über Erfolge, Pläne, über vergangenes und zukünftiges.

Herzlichen Glückwunsch! Die kommunikatöre haben gerade ihr 17-jähriges Bestehen gefeiert. Wisst ihr noch, wie ihr den Tag der Gründung „gefeiert“ habt? 

Tobias:„Wir waren sehr glücklich, uns auf die eigenen Beine gestellt zu haben und hofften auf das Beste. Unsere Motivation war, dass wir unsere eigenen und zu uns passenden Arbeitsbedingungen schaffen zu können. Eine richtige Feier gab es nicht.“

Sabine:„Der erste Tag war ein Gefühl des Glücks, des Stolzes und natürlich auch jede Menge Spannung. Wir wussten was wir können, hatten jedoch noch keine Kunden. Was wir hatten, war eine unglaubliche Energie und Motivation.“

Tobias:„Angefangen haben wir ganz klassisch in einer Kellerwohnung mit 70er-Jahre Charme. Der erste Schreibtisch war ein Gartentisch und der Drucker stand auf seinem Karton. Rückblickend wäre das vergleichbar mit den Verhältnissen, die in den letzten zwei Jahren vielen aus dem Corona-Home-Office bekannt sind.“

Sabine:„Dankbar sind wir bis heute unseren ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, die ganz schnell zu unseren ersten Kunden und Kundinnen wurden. So konnten wir dann drei Monate später mit einem ersten großen Einkauf bei einem bekannten schwedischen Möbelhaus Schränke und Schreibtische anschaffen. Der Gartenstuhl wurde dann durch einen Schreibtischstuhl getauscht. Und auch das Faxgerät, aus welchem dann immer öfter Bestellungen kamen, hatte einen schönen Standort.“

Tobias:„Ein kräftiges High-Five, ob persönlich oder in Gedanken gab es und gibt es nach wie vor bei jedem neuen Auftrag. Das ist die Bestätigung das Richtige zu tun. Heute gehört das Feiern auf jeden Fall dazu. Neben den zwei großen Feiern mit dem Team im Sommer und zu Weihnachten, sind die kleinen Auszeiten mit dem Team sehr motivierend und inspirierend.“

Eher launisch? Liebenswert? Fordernd? Ihr habt die Agentur zum Leben erweckt. Welche drei Adjektive beschreiben den Charakter eures „Kindes“ am besten?

Tobias: „Fröhlich. Persönlich. Fleißig.“

Sabine:„Herzlich. Lebendig. Motiviert.“

 

Welcher war euer größter persönlicher Erfolg seit der Gründung?

Tobias: Mein persönlicher Erfolg dauert an. Ich bin stolz auf das Wachstum der Agentur und das bisher durch Weitsicht und Augenmaß kein Rückschritt notwendig war. Es ging und geht immer voran.“

Sabine:„Ich bin immer noch dankbar, alles von Beginn an miterlebt zu haben. Die gesamte Entwicklung. Und ich habe auch noch immer die gleiche Demut, die ich in unseren Anfangstagen gespürt habe. Bei jeder Kleinigkeit, jeder neuen Lampe, die wir aufhängen, denke ich mir noch immer `Wow, toll, wo uns der Weg hingeführt hat`. Und ich freue mich auch heute noch genauso über jeden neuen Kunden, wie ich es damals getan habe. Ich bin stolz auf das tolle Team, der gute Zusammenhalt, der wertschätzende, gesunde Umgang und das stetige Wachstum. Dieses Wachstum betrifft sowohl die Teamgröße, den Umfang der Projekte und die Zahl unserer Kunden.“

Euer „Kind“ wird 2023 volljährig. Wird es zum 18. Geburtstag etwas Besonderes geben?

Tobias:„Das ist in der aktuellen Situation nicht einfach zu beantworten. Es wird sicherlich ein besonderer und positiver Tag werden. Vor allem wird sich unser Dank an das Team richten – so wie bisher auch. Denn wir wissen, dass es nur zusammen funktionieren kann.“

Sabine: Zentrales Thema unserer Arbeit ist das Wohlfühlen. Es geht darum, gemeinsam etwas zu erreichen und Freude dabei zu empfinden. Ich denke, dass wir auch im kommenden Jahr darauf anstoßen werden. Und es geht ja immer weiter. Mit 18 ist man vielleicht erwachsen, aber ausgelernt hat man noch längst nicht…“

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